Sonntag, 2. August 2026 | 17:00–19:00 Uhr
Kunstverein Fellbach
Cannstatter Straße 9
70734 Fellbach
Am 2. August laden Ndwenga e.V. und der Kunstverein Fellbach herzlich zu einer Gedenk- und Informationsveranstaltung anlässlich des Geno Cost Tages ein.
Der Begriff Geno Cost verbindet die Worte Genozid und Kosten und macht auf die wirtschaftlichen Interessen aufmerksam, die den langjährigen Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo mit antreiben. Die Kampagne wurde von der Congolese Action Youth Platform (CAYP) ins Leben gerufen, um der Millionen Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und den 2. August als internationalen Gedenktag zu etablieren.
Die Situation im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist bis heute von Gewalt, Vertreibung und schweren Menschenrechtsverletzungen geprägt. Angesichts dieses Leids kann man sich machtlos fühlen. Doch Schweigen hilft den Betroffenen nicht. Information, Austausch und Solidarität sind wichtige erste Schritte, um Aufmerksamkeit zu schaffen und langfristige Veränderungen zu unterstützen.
Die Veranstaltung wird von Cathy Nzimbu Plato moderiert.
Im anschließenden Vortrag und Gespräch sprechen:
Gemeinsam geben sie Einblicke in die aktuelle Lage im Kongo, die Bedeutung des Geno Cost Gedenktages und zeigen auf, wie Menschen in Deutschland Verantwortung übernehmen und die Zivilgesellschaft im Kongo unterstützen können.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit CAYP statt und wird mit freundlicher Unterstützung von Brot für die Welt durchgeführt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen offenen, respektvollen Austausch.
info@ndwenga.de
oder DM auf Instagram:
NDWENGA E.V.
Ndwenga e.V. ist ein Migrantenverein der von drei Frauen aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC) gegründet wurde. Er entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen im Kongo da zu sein und an den Stellen zu helfen, an denen unsere Hilfe vor Ort benötigt wird. Die Projekte finden vor allem unter dem Motto 'Hilfe zur Selbsthilfe' in Kooperation mit dem Schul- und Kindergartenzentrum Ndwenga in Kinshasa statt. Zusätzlich setzen wir uns auch durch Bildungsarbeit in Deutschland für mehr Verständnis zwischen den Völkern und Kulturen ein.